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Spotify in einem Zoom-Call auf dem Mac teilen

Du willst jemandem in einem Zoom-Call einen Song vorspielen. Du holst Spotify hervor, drückst auf Play, und die andere Person hört nichts. Oder du teilst den Bildschirm, Zoom bietet das Teilen des Computer-Sounds an, du hakst es an, und der Ton bricht ab oder die Anrufqualität sackt.

Es gibt einen Grund, warum das verwirrend ist. Zoom auf dem Mac trennt Systemaudio und Mikrofonaudio absichtlich, und die meisten Suchergebnisse gehen davon aus, dass du deinen Bildschirm teilen willst. So geht es ohne.

Warum Zoom Spotify standardmäßig nicht teilt

Wenn du einem Zoom-Call beitrittst, wählst du ein Mikrofon. Das ist der einzige Audio-Eingang, auf den Zoom hört. Spotify läuft über den Systemaudio-Ausgang deines Macs in deine Lautsprecher oder Kopfhörer. Zoom fasst dieses Signal nie an.

Die einzige eingebaute Ausnahme ist Screensharing mit der Checkbox „Computer-Sound teilen“. Das routet Systemaudio durch Zoom, erfordert aber Bildschirmteilen und bringt den Video-Encoding-Overhead eines Screenshare mit, auch wenn niemand deinen Desktop sehen soll.

Um Spotify ohne Screensharing zu teilen, musst du Spotifys Audio in etwas umleiten, das Zoom als Mikrofoneingang behandelt.

Methode 1: Soundshine (30 Sekunden, 7,99 $)

Soundshine ist eine Mac-Menüleisten-App, die einen virtuellen Audiotreiber installiert. Wenn aktiv, wird das Systemaudio deines Macs als Mikrofoneingang namens „Soundshine Microphone“ verfügbar.

Wie Soundshine Spotify-Audio in Zoom routet Animierter Drei-Schritt-Ablauf: Spotify-Audio fließt durch das virtuelle Soundshine-Mikrofon in einen Zoom-Call. Ein Puls läuft von links nach rechts und zeigt den Signalweg. Spotify läuft auf dem Mac Soundshine virtuelles Mikrofon Zoom-Call alle hören es
Soundshine sitzt zwischen Spotify und Zoom und macht Systemaudio als Mikrofoneingang verfügbar.

So richtest du es ein:

  1. Soundshine herunterladen und installieren
  2. Menüleisten-Symbol anklicken und Soundshine einschalten
  3. In Zoom die Einstellungen öffnen und zu Audio gehen
  4. Unter Mikrofon „Soundshine Microphone“ wählen
  5. Spotify abspielen. Alle im Call hören es.

Das ist das komplette Setup. Lautstärkeregelung funktioniert weiterhin normal. Schalte Soundshine aus, wenn Zoom wieder dein echtes Mikrofon nutzen soll, oder konfiguriere es, sodass Stimme und Systemaudio gleichzeitig geroutet werden.

Eine Einstellung, die du prüfen solltest: Wenn Zooms Rauschunterdrückung an ist, kann sie Musik wegfiltern. In Zooms Audio-Einstellungen Rauschunterdrückung auf „Niedrig“ setzen, wenn du Spotify teilst.

Methode 2: BlackHole (Kostenlos, mehr Schritte)

BlackHole ist ein kostenloser, quelloffener virtueller Audiotreiber. Funktioniert wie Soundshine, braucht aber mehr manuelles Setup.

Die Kurzfassung:

  1. BlackHole 2ch von existential.audio installieren
  2. Audio-MIDI-Setup auf macOS öffnen (Programme, Dienstprogramme)
  3. Multi-Output-Gerät erstellen, das BlackHole und deine regulären Lautsprecher kombiniert
  4. Systemaudio-Ausgang deines Macs auf dieses Multi-Output-Gerät stellen
  5. In Zoom BlackHole 2ch als Mikrofon wählen

Eine bekannte Einschränkung: Mit einem Multi-Output-Gerät als Systemausgang regeln deine Lautstärketasten den Lautsprecher nicht mehr. Das ist eine macOS-Einschränkung, kein BlackHole-Bug. Du passt die Lautstärke stattdessen über das Ton-Panel in den Systemeinstellungen an.

Für gelegentliche Nutzung bei null Budget ist BlackHole eine solide Option. Für etwas, das du regelmäßig ein- und ausschaltest, summieren sich die zusätzlichen Schritte.

Methode 3: Zoom-Screenshare mit Sound (ohne Zusatzsoftware)

Wenn Bildschirm zeigen okay ist, brauchst du nichts Zusätzliches.

  1. In Zoom auf Bildschirm teilen klicken
  2. Unten im Teilen-Dialog „Computer-Sound teilen“ anhaken
  3. Spotify abspielen

Einschränkungen: Dein Bildschirm ist sichtbar, die Audioqualität ist inkonsistent, und das Screenshare-Encoding fügt Latenz hinzu. Funktioniert, ist aber nicht der sauberste Weg.

Was nehmen?

Teilst du Audio in Calls häufiger als gelegentlich, sind die 7,99 $ für Soundshine es wert. Der Schalter ist schnell genug, um ihn für einen Song anzuschalten und wieder auszulegen, wenn du sprechen willst.

Brauchst du es einmal und willst nichts ausgeben, funktioniert BlackHole.

Ist Screensharing okay, kommt Zooms eingebaute Option ganz ohne Zusatzsoftware aus.


Soundshine kostenlos herunterladen und vor dem Kauf testen. Setup in rund 30 Sekunden. Wenn es für deine Situation funktioniert, kostet die Vollversion einmalig 7,99 $.

Derselbe Ansatz funktioniert in Discord, Google Meet und FaceTime.

Jedes Audio – überall

Soundshine macht aus deinem Systemaudio ein virtuelles Mikrofon, sodass jede App es einfach übernimmt. Keine Kommandozeile, keine Kernel-Erweiterungen.

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